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ver÷ffentlicht am Mittwoch, 26.09.2007 - 19.52 Uhr Zurück zur News-Übersicht

Oesterreichische Meisterschaft FFWGK 2007

Und es begab sich am 22.9.07 zu Eisenstadt ...

Burgenl├»┬┐┬Żndische Impressionen


Gleich zu Anfang soll gesagt sein: Bei jedem Wettkampf, gleich welcher Gr├»┬┐┬Ż├»┬┐┬Że, kann einmal etwas schief gehen. Sei es ein technisches Gebrechen, das den Ablauf st├»┬┐┬Żrt, sei es ein Fehler durch Unachtsamkeit oder Vergesslichkeit. Wir sind alle nur Menschen.

Was die Sch├»┬┐┬Żtzen allerdings in Eisenstadt erlebten, war schon bemerkenswert. Hier eine Liste an merkw├»┬┐┬Żrdigen Vorkommnissen, die keinen Anspruch auf Vollst├»┬┐┬Żndigkeit erhebt.

Zwanzig Sch├»┬┐┬Żtzen sa├»┬┐┬Żen an den St├»┬┐┬Żnden, versuchten sich zu konzentrieren und mental auf das Schie├»┬┐┬Żen vorzubereiten. Einen Meter hinter ihnen standen Leute und unterhielten sich lautstark, machten Witze und hatten gro├»┬┐┬Żen Spa├»┬┐┬Ż. Als ein Sch├»┬┐┬Żtze den Wettkampfleiter h├»┬┐┬Żflich ersuchte, f├»┬┐┬Żr Ruhe zu sorgen, wurde er barsch an seinen Stand verwiesen. Das w├»┬┐┬Żre nicht seine Sache. Wessen Sache dann?
Bei Landesmeisterschaften ist es ├»┬┐┬Żblich, nach jeder Runde (5 Schuss) den Spiegel zu wechseln. Das hat seine Begr├»┬┐┬Żndung darin, dass im Falle des Stechens exakt ermittelt werden kann, ob ein Ring angerissen wurde oder nicht. F├»┬┐┬Żr die ├»┬┐┬Żsterreichische Meisterschaft ist diese Vorgangsweise eine Selbstverst├»┬┐┬Żndlichkeit. Gro├»┬┐┬Ż war das Erstaunen der Sch├»┬┐┬Żtzen, als sie auf abgeklebte Spiegel schie├»┬┐┬Żen mussten. Es waren einfach nicht genug neue vorhanden. Jeder Sch├»┬┐┬Żtze h├»┬┐┬Żtte zw├»┬┐┬Żlf Spiegel gebraucht. Bei etwa 180 Sch├»┬┐┬Żtzen kann die Ermittlung der Anzahl der ben├»┬┐┬Żtigten Spiegel doch kein unl├»┬┐┬Żsbares logistisches Problem sein├»┬┐┬Ż sollte man annehmen.
Weiters ist es ├»┬┐┬Żblich, f├»┬┐┬Żr jede Sch├»┬┐┬Żtzengruppe einen Zeitraum von eineinhalb Stunden zu veranschlagen. Der Schie├»┬┐┬Żvorgang allein dauert etwas ├»┬┐┬Żber eine Stunde. Rechnet man dann noch die Zeit f├»┬┐┬Żr das Beziehen der St├»┬┐┬Żnde, die Waffenversorgung nach dem Bewerb und eventuelle Waffenprobleme dazu, kommt man mit neunzig Minuten gerade mal so hin. In Eisenstadt wurden nur 75 Minuten pro Sch├»┬┐┬Żtzengruppe eingeplant. Es kam, wie es kommen musste: Einige Sch├»┬┐┬Żtzen mussten nachschie├»┬┐┬Żen, und die Versp├»┬┐┬Żtung f├»┬┐┬Żr die nachfolgenden Gruppen wurde immer gr├»┬┐┬Ż├»┬┐┬Żer. Ein Teilnehmer hatte besonderes Pech. Er sollte eine Pr├»┬┐┬Żzisionsserie nachschie├»┬┐┬Żen. Er gab den ersten Schuss ab, senkte die Waffe und atmete durch. Als er die Waffe erneut hob, drehte sich ├»┬┐┬Ż wutsch ├»┬┐┬Ż die Scheibe weg. Also Wiederholung. Er gab den ersten Schuss ab, senkte die Waffe ├»┬┐┬Ż wutsch! Wieder drehte sich die Scheibe weg. Beim dritten Mal, man ahnt es schon, das selbe Spiel. Die Scheibe war auf 20 Sekunden eingestellt. Nach Umstellung auf 150 Sekunden war das Nervenkost├»┬┐┬Żm des Sch├»┬┐┬Żtzen schon ziemlich por├»┬┐┬Żs, und sein Schie├»┬┐┬Żergebnis lag naturgem├»┬┐┬Ż├»┬┐┬Ż unter seiner gewohnten Leistung.
Dies alles f├»┬┐┬Żhrte zu immer gr├»┬┐┬Ż├»┬┐┬Żerer Zeitverz├»┬┐┬Żgerung, sodass die letzte Gruppe, welche um 17 Uhr 15 den Bewerb schie├»┬┐┬Żen sollte, erst um 18 Uhr den Stand beziehen konnte. Nun ist es aber so, dass Ende September etwa um 18 Uhr 30 die D├»┬┐┬Żmmerung einsetzt. Die Sch├»┬┐┬Żtzen konnten die Pr├»┬┐┬Żzisionsserien noch bei annehmbarem Licht schie├»┬┐┬Żen. Die 20-Sekunden-Serien aber mussten bei unzumutbaren Lichtverh├»┬┐┬Żltnissen absolviert werden. Es gab keine Scheinwerfer, welche die Schie├»┬┐┬Żscheiben ausgeleuchtet h├»┬┐┬Żtten. Von wegen gleiche Bedingungen f├»┬┐┬Żr alle. Es waren einige Bundesl├»┬┐┬Żnder benachteiligt.
Bei der letzten Serie wurden die Sch├»┬┐┬Żtzen an die St├»┬┐┬Żnde gerufen, als noch zwei Helfer mit dem Abkleben der Scheiben besch├»┬┐┬Żftigt waren. Da erfasste selbst die leidgepr├»┬┐┬Żften Sch├»┬┐┬Żtzen gro├»┬┐┬Że Heiterkeit. Man lie├»┬┐┬Ż die Helfer sich in Sicherheit bringen und wartete auf das neue Kommando. Als die Waffen versorgt wurden, blitzten da und dort Taschenlampen auf, damit man in der Dunkelheit die Schie├»┬┐┬Żkoffer noch fand. Vielleicht h├»┬┐┬Żtte man auf den Dreiviertelmond warten sollen.
Wer noch nicht z├»┬┐┬Żhneknirschend abgereist und bis zur Siegerehrung geblieben war, durfte noch das Highlight des Tages erleben. Die Medaillen waren vergeben, die siegreichen Sch├»┬┐┬Żtzen geehrt und fotografiert worden. Da bemerkte man, dass das Ergebnis eines steirischen Sch├»┬┐┬Żtzen nicht ber├»┬┐┬Żcksichtigt worden war. Nach Korrektur des Ergebnisses stand fest, dass die steirische Senioren1-Mannschaft den dritten Platz errungen hatte. Wie war den K├»┬┐┬Żrntner Sch├»┬┐┬Żtzen wohl zumute, als sie ihre Medaillen wieder hergeben mussten?

Die grenzenlose Toleranz der Sch├»┬┐┬Żtzen, die alles ├»┬┐┬Żber sich haben ergehen lassen, ist bewundernswert. Bleibt die Frage, wie derartige Pannen auftreten konnten, wie sie bei Landesmeisterschaften oder simplen Vereinsmeisterschaften im h├»┬┐┬Żchsten Grad blamabel w├»┬┐┬Żren. Und man muss sich auch die Frage nach der Verantwortung f├»┬┐┬Żr dieses Tohuwabohu stellen. Wozu gibt es ein Regelwerk, wenn es bei Bedarf au├»┬┐┬Żer Kraft gesetzt werden kann? Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack. Und die Hoffnung, dass die Verantwortlichen aus den Pannen und Fehlern gelernt haben, damit so etwas nicht mehr vorkommt.

Nun ja. Die ├»┬┐┬Żsterreichische Meisterschaft 2007 ist gelaufen. ├»┬┐┬Żber all dem Ungemach darf man nicht die au├»┬┐┬Żerordentlich guten Leistungen der Sch├»┬┐┬Żtzen vergessen. Die Sieger haben verdient gewonnen, und ihre Freude soll nicht geschm├»┬┐┬Żlert werden. Auch die Voitsberger Sch├»┬┐┬Żtzen verzeichneten Erfolge: Neundlinger Reinhard und Becker Franz errangen die Silbermedaille in der Kategorie ├»┬┐┬ŻMannschaft ├»┬┐┬Ż Allgemeine Klasse├»┬┐┬Ż. Die Mannschaft Senioren1 mit Krenn Johann und Mehsner Johann brachte die Bronzemedaille mit nach Hause. Trotz aller Widrigkeiten: Herzliche Gratulation!

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